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IT & SoftwareMehmet Okur · Geschäftsführer3 Min. Lesezeit

IT-Vertrieb im Mittelstand: Wer entscheidet wirklich über neue Software?

KI-generiertes Symbolbild: IT & Software

KI-generiertes Symbolbild.

Bei IT- und Digitalisierungsprojekten entscheidet selten eine einzelne Rolle. In kleineren Unternehmen trifft meist die Geschäftsführung die Kaufentscheidung, weil sie das Budget verantwortet. In größeren Unternehmen entscheidet eine eigene IT-Leitung mit eigenem Etat, oft ohne dass die Geschäftsführung das Gespräch überhaupt sieht. Wer im Vertrieb den falschen Ansprechpartner wählt, verliert dabei nicht Minuten, sondern Wochen.

Wer entscheidet bei kleineren IT-Dienstleistern über eine neue Software?

In Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung liegt IT häufig bei einer Person, die nebenbei dafür zuständig ist, oft in der Geschäftsführung selbst. Ein Anruf, der dort nach dem „IT-Leiter" fragt, landet bestenfalls bei jemandem, der die Frage weiterreichen muss, meistens aber gar nicht. Die Kaufentscheidung fällt hier am Ende beim Geschäftsführer, auch wenn ein Mitarbeiter das Thema fachlich vorbereitet.

In größeren Unternehmen kehrt sich das um. Sobald eine eigene IT-Leitung oder ein CIO existiert, verantwortet diese Person Budget und Auswahl selbst. Ein Anruf bei der Geschäftsführung verpufft dort, weil sie das Thema ohnehin an die Fachabteilung zurückgibt, oft mit Verzögerung von mehreren Wochen.

Der Unterschied liegt also nicht in der Branche IT selbst, sondern in der Unternehmensgröße der Zielkunden:

  • Ohne eigene IT-Abteilung: Geschäftsführung entscheidet, kürzerer Weg, aber geringere fachliche Tiefe im Erstgespräch
  • Mit eigener IT-Leitung: IT-Leiter oder CIO entscheidet, längerer Weg, dafür ein Gesprächspartner, der die Fachfragen selbst beantworten kann

Warum diese Weiche vor dem ersten Anruf geklärt werden muss

Ein Gesprächsleitfaden, der beide Fälle gleich behandelt, funktioniert in keinem davon richtig. Wer der Geschäftsführung mit technischen Details kommt, verliert sie in den ersten Sätzen. Wer einem IT-Leiter mit reiner Kostenargumentation kommt, wirkt fachlich nicht ernst zu nehmen.

Deshalb klären wir im ICP-Workshop zu Beginn eines Projekts, wie die Zielkunden typischerweise organisiert sind, bevor ein Leitfaden entsteht. Bei IT- und Digitalisierungsprojekten bedeutet das konkret: Wir fragen nicht nur nach Branche und Produkt, sondern danach, ab welcher Unternehmensgröße beim Auftraggeber üblicherweise eine eigene IT-Funktion existiert. Daraus entstehen mindestens zwei unterschiedliche Ansprachen, nicht eine einzige Vorlage für alle Zielkunden.

Diese Unterscheidung entscheidet auch, wer den Anruf führt. Technisch anspruchsvolle Gespräche mit einer erfahrenen IT-Leitung verlangen einen Caller, der Fachbegriffe versteht und nicht bei der ersten Rückfrage ins Stocken gerät. Genau dafür setzen wir bei größeren, technisch anspruchsvollen Zielgruppen auf erfahrene, dediziert eingearbeitete Mitarbeiter statt auf einen wechselnden Pool.

Was vor dem ersten Anruf geklärt wird

KriteriumWarum es zählt
Existiert eine eigene IT-Funktion beim Zielkunden?Entscheidet, ob Geschäftsführung oder IT-Leitung der richtige Ansprechpartner ist
Wie ist der bestehende Softwarestand?Klärt, ob ein Wechselanlass überhaupt besteht
Wer initiiert Digitalisierungsprojekte im Zielunternehmen?Zeigt, wo im Unternehmen das Thema tatsächlich entsteht
Wie technisch fundiert muss das Erstgespräch sein?Bestimmt die Vorbereitung des Callers

Diese Punkte stehen im Briefing, nicht erst im Gespräch. Jeder Mitarbeiter durchläuft vor dem ersten Anruf eine Produktschulung, die diese Unterscheidung enthält, und wird erst freigegeben, wenn er beide Ansprachen sicher beherrscht.

Wann lohnt sich der Blick von außen?

Ein qualifizierter Termin im IT-Vertrieb ist kein Termin mit der ersten Person, die zurückruft. Er findet mit jemandem statt, der tatsächlich über die Anschaffung mitentscheidet, egal ob das die Geschäftsführung eines kleineren Betriebs oder die IT-Leitung eines größeren Unternehmens ist. Über 80 Prozent der von uns vereinbarten Termine erreichen genau diese Ebene. Nach jedem Termin dokumentieren wir, welche fachlichen Fragen bereits geklärt sind und welche im Gespräch noch offen bleiben, damit der Vertrieb des Auftraggebers nicht bei null einsteigt.

Wer diesen Ansatz zunächst im kleinen Rahmen testen möchte, findet mit TMI TestDrive einen risikofreien Einstieg, bevor eine dauerhafte Zusammenarbeit über TMI Launch, TMI Scale oder TMI Elite folgt.

Dieser Beitrag basiert auf unserer Kampagnenpraxis und wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Fachliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung: Mehmet Okur, Telemarketing International.

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